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Tools für Mitarbeiter*innen

Vor allem für regelmäßige Termine im Büro- und Planungsalltag Eures Betriebes gibt es die Möglichkeit, Erinnerungen, Notizen und Aufgaben im PC Gärtner einzuschalten. Alle Funktionen dazu findet Ihr unter den Basismodulen unter „Hilfsmittel“.

Unter „Aufgaben“ kann es sich dabei um zeitlich gesteuerte Mitteilungen an genau den lieben Kollegen oder die Kollegin handeln, die mit einem ganz bestimmten Modul arbeiten und an einen wichtigen Punkt erinnert werden sollen. Oder es handelt sich um eine Aufgabe, die ein Protokoll erfordert wie z.B. das Protokoll für den Kühlraum.
Unter „Termine“ und „Notizen“ kann zwischen allgemeinen und privaten Terminen unterschieden werden.

So ist alles gut organisiert, auch wenn mal jemand im Urlaub oder krank ist bzw. wenn sich mehrere Mitarbeiter*innen gemeinsam um eine Aufgabe kümmern. Der Vorteil dieser elektronischen Erinnerung ist auch, dass kein Wind sie vom Schreibtisch wegpusten kann.

Entwickler-Info #01 / 19

Wir haben weiter an der einfachen Integration unseres Shop-Scriptes in beliebige Webseiten und CMS’se gearbeitet. Es wurden eine Vielzahl von Problemen mit Apples skurrilen Praktiken beim Cookie Management, mit CORS oder auch Konflikte beim Nebeneinander verschiedener Script-Versionen gelöst. Die neue Version client1.js baut auf ein gekapseltes jQuery3 und kann CSS in den verrücktesten Homepage-Baukasten injizieren.

Standard-Template aufrufen oder einbauen

Passend dazu haben wir auch die Code-Editoren im Backend verbessert. Ein Einbau des Standard-Shops inkl. der Stil-Anpassungen kann oft in wenigen Stunden nur mit Bordmitteln erfolgen. Wenn man keine groben Fehler macht ist das Ergebnis trotzdem responsive und stimmig. Der Einbau des Standard Templates ist jetzt mit wenigen Schritten erledigt:

  • Script einbetten
  • Ein <div>-Element als Platzhalter vorsehen
  • Mit dem Stil-Editor Farben und Stile anpassen
  • Den erzeugten CSS Code im Backend hinterlegen
  • ggf. weiteres Finetuning am CSS in Bezug auf die einbettende Webseite
  • Einige wenige Einstellungen am PCG System vornehmen

Wenn dies geschafft ist, kann man die Webseite mit vielen weiteren Ideen ausbauen.

Bilder via Backend

Um Abstimmungsaufwand zu verringern, können Bilder – insbesondere für Navigationsebenen- jetzt auch direkt vom Backend des Shops engespielt werden. Dabei hilft auch ein FTP-Browser im Entwicklerbereich.

Neue Komponenten-Schalter

Wie immer sind neue Optionen an den Komponenten hinzugekommen; u.a. mehr Möglichkeiten zur Bilder-Beeinflussung. Bei neuen Projekten bitte immer die Übersichtsseite der Komponenten „scannen“, dort sind alle Optionen auch aufgelistet.

Ehrliches Tracking

Im Nachgang der DSGVO-Aufregung haben mich viele angesprochen, doch ihre Datenschutzerklärung (DSE) „mal anzuschauen“ oder gar zu erstellen. Ich habe das meist abgelehnt. Denn was da rausgekommen wäre, wäre meist nicht im Sinne der Auftraggeber gewesen.

Dabei bin ich großer Fan der DSGVO. Dieses Dokument versucht unsere Grundrechte im Web mit halbwegs verständlichen und praktikablen Regeln umzusetzen. Das kann nur im Rahmen der EU gelingen – eigentlich müssten sich alle Länder unserer „freiheitlichen westlichen“ Welt dem anschliessen. Klingt zunächst mal etwas philosophisch, vielleicht wird das weiter unten klarer.

Nun helfe ich auch vielen Online-Shops beim Verkaufen: Wir stellen die Technik bereit, programmieren Webseiten und ja, wir helfen auch beim Tracking. Wir brauchen Tracking um passgenaue Werbung zu machen. Eine Zwickmühle.

Kurzer Auflug in die Technik

Früher meinten wir mit „Tracking“ ein wenig Log-File-Analyse: mit welchen Browsern werden die verschiedenen Seiten meines WebSites besucht, wann kommen die Besucher, wo verweilt sie am längsten, welche Dateien brauchen am längsten zum Laden usw. Die hohe Schule war es die Klick-Pfade durch die Webseiten zu erkennen. So richtig viel für Marketing kann man mit solchen Informationen allerdings nicht anfangen, auch wenn manche DSE von diesen Details überquellen.

Heute jedoch bauen wir Tracking-Scripte in die Webseiten ein, die diese Funktion ausführen: „Sende Info an [Werbe-Dienstleister]: Individuum X12522739123 hat gerade die Webseite XYZ bei mir angesehen“.

Diese Information über X12522739123 bekommt ein großer Werbedienstleister, z.B. Google, nun von sehr vielen WebSites. Da wir Google & Co ja auch auf Knien bitten, unsere Webseiten gut sichtbar in ihren Index aufzunehmen, weiß Google auch sehr genau was der Inhalt dieser Seiten ist. D.h. Google weiß wie es im Kopf (vielleicht auch im Körper) von X12522739123 aussieht.

Deshalb kann Google auch recht gut abschätzen, auf welche Werbeeinblendungen -und auf welchen Webseiten- X12522739123 denn reagieren wird. Sie haben diese Zusammenhänge dort dann in Form von Schlagworten (AdWords) vereinfacht, um die wir uns dann auf dem Marktplatz balgen.

Und wenn X12522739123 dann tatsächlich auf die vorhergesagte Anzeige klickt – dann haben wir der künstlichen Intelligenz wieder was beigebracht (und auch wenn wir nicht reagieren).

Die gigantischen Fortschritte bei der KI in den letzten Jahren sind hauptsächlich auf diese Trainingsdaten zurückzuführen.

Steht in der Datenschutzerklärung…

In der Datenschutzerklärung müsste deshalb -leicht verständlich, so wie vorgeschrieben- stehen:

„Wir leiten die Information über Ihren Besuch bei uns zeitnah und so detailreich wie es Ihr Browser zulässt an Facebook, Google, Instagram und einige Werbenetzwerke weiter. „Klingt vielleicht ungewöhnlich, aber in der Regel ist genau das gemeint. Gemäß DSGVO ist das auch möglich und erlaubt: mit X12522739123 kann man nicht auf das Indiviuum schliessen (Schutz der persönlichen Daten), und das wir für unsere Produkte/Dienste werben wollen ist unser „berechtigtes Interesse“ (DSGVO-Sprech). Man kann zudem ein gewisses Tracking zu Werbezwecken annehmen, wenn man eine e-Commerce-Webseite besucht. Weiter müsste es also heißen:

„Unser berechtigtes Interesse ist, das die Künstliche Intelligenz unseres Werbedienstleisters soviel wie möglich über Sie lernt, damit wir sie wiedererkennen, wenn Sie auf anderen Webseiten Werbung sehen oder etwas im Internet suchen, was sie auch bei uns bekommen könnten.

Warum schreibt keiner diese klaren Worte? Es gibt sicher viele, die die hier geschilderten Zusammenhänge nicht verstanden haben und auf irgendwelche DSE-Generatoren verfallen sind. Andere haben einen Rechtsanwalt beauftragt hat, der hat „berechtiges Interesse“ an absoluter Rechtssicherheit und demzufolge an einem langen, teuren Text.

Vielleicht schreibt das aber auch keiner, weil er spürt, dass er in das Recht auf Selbstbestimmung des Besuchers eingreift? Schließlich ist nicht klar, ob der Besucher möchte, das er auf anderen Webseiten erkannt wird, nur weil er gerade bei mir im Laden war. Oder ob er es gut findet, das bei Google ein digitaler Zwilling X12522739123 gepflegt wird. Vielleicht hat sie auch gar keine Lust, ihren digitalen Zwilling bei Google aktiv zu pflegen (ja, das geht!).

Aber auch da hat die DSGVO den Ausweg des „opt-out“ vorgeschlagen:

„Wenn Sie das nicht möchten, können Sie gern auf den Besuch bei uns verzichten“

Nur blöd, wenn man dann schon auf der Seite ist….also besser:

„Wenn Sie das nicht möchten, haben Sie wahrscheinlich die allererste Abfrage beim Besuch unserer Webseite entsprechend beantwortet und wären gar nicht bis zu diesem Text gelangt.“

Diese allererste Abfrage wäre ein Popup mit dem oben formulierten ehrlichem Text. Nicht ganz einfach zu bauen und natürlich etwas schockierend für den Besucher. Stattdessen kommen überall diese albernen Cookie-Abfragen, die meist unsinnig und irreführend sind. Oft ist sogar beim Einblenden dieses Hinweises oder beim Lesen der DSE das o.g. Tracking Script längst zum Einsatz gekommen.

Ehrlich wäre es also, oben angedeutete Formulierungen zu verwenden und sich etwas Mühe beim Einbau der „Opt-Out“-Abfrage zu geben.

Mit wem werbetreibe ich’s?

Zudem muss man sich die Frage beantworten, ob der Werbepartner wirklich der Richtige ist. Ist das Profil X12522739123 dort sicher? Wird es wirklich nicht mit eine echten Menschen verknüpft? Werden wirklich keine persönlichenDaten erfasst/gespeichert/verarbeitet? Kann der echte X12522739123 dies Beeinflussen, Löschen, wenigstens einsehen?

„Falls Sie Mitglied im XYZ-Netzwerk sind, wird unser Werbepartner Ihre Besuchsinformationen bei uns mit Ihrem Profil verknüpfen.“

Die DSGVO hat auch hier einen Vorschlag: Ich kann mit dem Bearbeiter der Daten einen Datenverarbeitungs-Vertrag eingehen (sog. AV-Vertrag). Der besagt in Kürze: „Ich habe den Partner geprüft, ihn für gut befunden, er hält sich an die DSGVO, wir teilen uns sogar die Risiken bei Fehlern der Datenverarbeitung, sollte mal etwas passieren.“ Mir fallen spontan einige große Namen ein, wo ich das eher nicht behaupten würde.

Aber sofern keine „persönlichen Daten“ weitergegeben werden, braucht man keinen AV und keine Erwähnung in der DSE. Deshalb wird in den Texten gern und lang auf der Definition dieser Daten rumgeritten. Zur Verwirrung? Nicht nur o.g. Scripte, schon der Abruf der Script-Dateien hinterlässt einen Fussabruck von X12522739123, den die künstliche Intelligenz sehr gut verwerten kann. Ist nun ein Fussabdruck persönlich? Wenn man weiss wem der Schuh gehört, schon 😉 .

Ethik

So, nun wissen wir was falsch läuft, aber wie machen wir es richtig? Wenn wir denken auf die Maschinerie von Google & Co angewiesen zu sein (zugegeben, das sind wir oft), sollten wir dies wenigstens ehrlich und un-verklausuliert in unsere DSE schreiben. Evtl. mit einer Entschuldigung:

„Leider könnte ein Tracking bereits erfolgt sein. Sie können dies bei unserem Parner … auf folgende Weise löschen…“

Zum anderen kann man versuchen, den Besucher wenigstens ein wenig aus der Schusslinie der KI zu nehmen. Wir versuchen das, indem wir, z.B. bei Google die öffentliche Programmierschnittstelle nutzen, um ausgewählte Informationen über den Besucher – also z.B. nicht das das „X12522739123“, sondern die Herkunft des Klicks aus einer Kampagne, die besuchte Seite und den Zeitpunkt zu übermitteln (die „utm’s„).

„Wir verwenden Google Analytics, vermeiden aber mit technischen Mitteln die Weitergabe Ihrer persönlichen Daten.“

Aber das kann man auch weglassen, es werden ja wirklich keine persönlichen Daten (egal welcher Definition) übertragen . Und damit brauchts auch keinen „Opt-Out“ mehr.

Ich denke aus den oben gezeigten Bausteinen kann sich nun jeder einen ehrlichen Absatz bzgl. des Trackings für seine DSE bauen. So haben wir wenigstens versucht, unsere Besucher aufzuklären. Eine übersichtliche und ehrliche DSE kann durchaus einen Besucher zum Kunden machen. Denn mit nur wenig Übung kann man schon beim Überfliegen der DSE erkennen, ob der Laden den Datenschutz wirklich ernstnimmt oder ob da nur irgendein Blabla steht.

— Bob

Nachsatz 1: Ich bin kein Rechtsanwalt, das ist alles hier nur meine fundierte (;-) ) Meinung.

Nachsatz 2: Ich habe hier meist Google als möglichen Werbedienstleister genannt – die können es einfach am Besten. Ich bin auch ein großer Fan von deren Technologien und muss Google sogar einige gute Punkte im Ethik-Bereich zustehen, selbst bei der DSE haben sie sich Mühe gegeben. Aber natürlich kann in diesem Zusammenhang „Google“ mit „Facebook“, „Instagram“, „Twitter“, „Microsoft“, etc. ausgetauscht werden.

Nachsatz 3: Es ging mir hier um das von Web-Programmierern und Werbeagenturen „bewusst“ eingesetzte Tracking – wenn man WebSites genauer untersucht, gibt es bei sehr vielen noch Tracking „aus Versehen“ durch falsch oder zumindest unbedacht eingesetzte Tools diverser Anbieter. I.d.R. wird damit klar die DSGVO verletzt.

Touroptimierung mit dem PCG

Das Navigationsmodul des PC Gärtner dient dazu, die am Tag tatsächlich zu beliefernden Kunden in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen. Zusätzlich ist es eine notwendige Voraussetzung für die Nutzung der Driver App.

Die Reihenfolge kann von der für alle aktiven Adressen einer Tour korrekt gepflegten Sortierung durchaus abweichen. Das ist bedingt durch den Wegfall diesmal nicht zu beliefernder Kunden, weswegen an diesem Tag eine andere Reihenfolge kürzer oder schneller sein kann.
Deshalb kann im Navigationsmodul eine optimale Reihenfolge für die bestehenden Bestellungen ermittelt werden. So können erfahrungsgemäß unnötig gefahrene Kilometer vermieden und/oder eine deutliche Zeitersparnis erreicht werden.

Das Modul muss nach dem Bestellschluss und vor dem Packbeginn (bzw. dem Druck nach Reihenfolge sortierten Auswertungen) zum Einsatz kommen.
Die zu packenden Aufträge werden in die richtige Reihenfolge für die Lieferfahrt sortiert und erscheinen so sortiert sowohl im Packstellenmodul als auch in allen entsprechenden Auswertungen.

Tipp: Wird direkt in das Lieferfahrzeug geladen, sollte an der Packstelle die Packreihenfolge auf „rückwärts Packen“ gesetzt werden.

Mehr dazu gibt es in der Anleitung in der Dokumentationsplattform (nach Login).


Meet the team: Rakel

Hi, mein Name ist Rakel, ich bin 39 Jahre alt und bin seit Ende 2017 Teil des PCG Teams.
Nach meinem Hochschulabschluss im Bereich Tourismus habe ich mehr als zehn Jahre damit verbracht, Europa reisend und arbeitend kennenzulernen und war in Barcelona, Italien, Frankreich, Schottland und Finnland.
Nach meiner Heimkehr in Spanien kam ich in Kontakt mit Landwirten mit ökologisch betriebener Landwirtschaft. In 2016 haben wir dann gemeinsam eine Kooperative gegründet, die eine Ökobox online vertrieben hat. Meine Aufgabe war das Rechnungswesen, die Warenwirtschaft, das Organisieren von Packen und Liefern sowie den Kundenservice und dafür nutzte ich knapp zwei Jahre den PC Gärtner und Ökobox online.

Nachdem ich maßgeblich an der Übersetzung von PC Gärtner und Ökobox online ins Französische und Spanische beigetragen habe, biete ich nun Telefonsupport für Nutzer und Nutzerinnen in diesen beiden Ländern.

Zusammen mit meinen Kindern, meiner Katze und meiner Schildkröte lebe ich in Granada, einer wunderschönen Stadt im Süden Spaniens. In meiner Freizeit jogge und wandere ich gerne, spiele mit meinen Kindern und vor kurzem habe ich sogar das Skateboarden angefangen.

Pishermen’s Friend: KI

Die Veröffentlichung der privaten Daten von Prominenten sollte uns eine gute Erinnerung an die Vorsätze sein, die wir alle zum Jahreswechsel hatten. Aber nicht das hat mich motiviert diesen Beitrag zu schreiben, sondern einige Phishing-Mails die ich -vermutlich- von Euch bekommen habe. Auch Ihr seid prominent!

Ich, prominent? Von mir will keiner was.

Das ist leider zu kurz gedacht. In nahezu Allem, was durch Eure Mailboxen oder Facebooknachrichten geht, sind auch Informationen über andere dabei – und wenn es nur die Email-Adresse ist. Viele von Euch Lesern betreuen auch Kunden – da gehört der Schutz dieser Daten nicht nur zum Anstand, sondern ist auch fürs Geschäft lebensnotwendig.

Na dann erfährt der Bösewicht eben die Emailadressen der anderen. Was kann er schon damit anstellen?

Na er kann sie schon mal anschreiben! In der Email standen Namen, ging es um Bestellungen, war eine Rechnung enthalten? Alles wunderbare Anknüpfungspunkte für Phishing.

Phishing?

Damit ist -sehr verkürzt- das Ausnehmen von Dummen gemeint.

Ähem, ich? Was will der eigentlich, wenn er mich abgephisht hat?

Am Ende immer Geld. Und dazu braucht der Phisher Zugang zum Computer oder dem Handy. Den hat er wenn er dich dazu bringt, das Du ihm ein Programm installierst. Für den Fernzugriff sozusagen.

Klar, um meine Banking-App zu verwenden!

Das wäre eine Idee – aber das ist eher aufwändig und hinterlässt zu viele Spuren. Leichter ist es die Festplatte zu verschlüsseln um Lösegeld zu erpressen. Es muss aber gar nicht dieser sofortige Super-Gau sein – naheliegend ist, den Computer nach weiteren Email-Adressen und damit neuen potentiellen Opfern auszuspähen. Dazu kann man ein Progrämmchen hinzuinstallieren, was Passwörter von Tastatureingaben mitschreibt. Gern werden gekaperte Computer auch weiter vermietet – gegen Geld.

Wer mietet denn sowas?

Wenn man viele neue Phishing Emails versenden will (sagen wir paar 10000), und das so tun möchte, dass die Spuren nicht nachvollziehbar sind, der braucht viele Computer. Einen Angriff auf große Institutionen macht man besser auch nicht mit dem eigenen Computer. Oder sich Bitcoins berechnen zu lassen…Ist Dein Computer auch manchmal so seltsam beschäftigt, wenn Du gerade nichts dran tust?

Hm ja, weiß nicht. Was muss ich denn tun, um nicht zu den Dummen zu gehören?

Regel 1: Halte all Deine Software aktuell! Auf allen Computern oder Handies! Auch vermeintlich nie ins Internet kommende Computer, wenn da ein Netzwerkkabel dran ist oder es einen USB Anschluss gibt. Wenn die Software diese Update-Kontrolle nicht selber macht (wie moderne Browser oder MS-Office) – kontrolliere es täglich.

Regel 2: Klick niemals unbedacht auf Email-Anhänge sofern Du nicht genau weißt was dann passieren wird. Am besten öffne nur Anhänge wie Bilder oder PDF’s.

Aber das mach ich doch bereits!

Sehr gut. Nun Regel 3: Vertraue auch Emails von Bekannten nicht per se! Sind da neuerdings Anhänge dran? Ist da ein seltsamer Link drin? Frage eventuell zurück. Und nehme die Fragen Deines Computers ernst („Sollen Scripte in diesem Word Dokument ausgeführt werden?“)!

Ist das nicht übertrieben?

Vielleicht, aber es kann viel Ärger ersparen. Zudem werden wir in Zukunft viel mehr sehr richtig gute Fake Mails sehen.

Also gefälschte Emails? Wer schreibt die denn alle?

Ein Computerprogramm, vermutlich sogar auf einem bereits gekaperten Computer. Und es wird sich des neuesten Tricks der Programmierer bedienen: Künstliche Intelligenz.

Boah!

Naja, das klingt etwas dramatisch. Meist meint man damit aber nur „maschinelles Lernen“ und das ist wiederum nur gut gemachte Statistik und Mathematik. Phishing Mails zu machen ist sozusagen das, was man mit KI besonders gut kann: Man entwirft mithilfe der Zusatzinformationen sagen wir 10 Varianten und sendet sie an 10000 Opfer. Die Varianten die besonders gut funktionieren werden dann (automatisiert) weiter entwickelt (das ist der Lerneffekt)…

..und irgendwann ist das Resultat so perfekt, dass auch ich reinfalle.

Genau. Aber wenn Dein Mail-Programm gut gepflegt und aktuell ist, warnt es Dich bestimmt – die gute Seite kennt die Tricks hoffentlich auch.

Na dann, 3 Regeln, das klingt ja überschaubar. Jetzt bin ich sicher.

Regel 4: Wachsam und diszipliniert bleiben, ehrlich bei eigenen Fehlern sein. Computer werden besser neu installiert wenn mal was dubioses passiert ist. Das geht am Besten mit einem Backup, hauptsächlich der Daten. Auf einem Medium, was nicht immer verbunden ist.

Ups, erwischt 🙁

Regel 5: Nicht paranoid werden, wir müssen ja weiterhin unseren Geschäften nachgehen, und wollen das auch unsere Kunden ihre Computer verwenden. Deshalb hilft es jeden Monat 15 Minuten zu investieren, um sich schlau zu machen, was es so alles Neues gibt beim Datenschutz und der Computersicherheit. Und kontrollieren, dass die Mitarbeiter diese Regeln nicht schon wieder vergessen haben. Und über den Fall der Fälle mal nachzudenken…aber das verlangt ja eh die DSGVO.


Es sind natürlich nicht nur diese 5 Regeln, aber es sind einige der wichtigsten. Sorry, wenn dies alles etwas lehrmeisterlich rüberkommt. Aber wir alle hängen am Medium Internet und müssen dafür sorgen, dass es weiter funktioniert. – Bob

PCG Seminare in der Weiling Akademie

Wir bieten drei Seminare zum PC Gärtner und Shop im Winter und Herbst auch in der Weiling Akademie an:

  1. Für den PC Gärtner und durchgeführt von Charly:
  2. Online Shops mit dem PC Gärtner von Bob
    • Standard-Template-Shops und individuell gestaltete Shops sind seine Themen

Die Seminarinhalte werden von unseren zwei Experten in allen Varianten sehr praxisnah verdeutlicht. Die Akademie stellt dafür Terminals zur Verfügung.
Alle Seminare dauern einen Tag von 9:15 bis 16:45 Uhr und sind für einen überschaubaren Preis direkt bei der Weiling Akademie buchbar.

Die Seminar-Orte sind Coesfeld und Lonsee und damit hoffentlich für Interessierte aus allen Teilen Deutschlands, Österreichs oder der Schweiz gut erreichbar.

Meet the Team: Sebastian

Wir erweitern den Kreis unseres Teams heute für Sebastian:

„Mein Name ist Sebastian und seit Herbst 2017 habe ich im PCG-Team das Vergnügen, Hannos Supportleistung ins Verständliche zu übersetzen, Anleitungen und Hilfetexte zum PCGärtner zu überarbeiten und in unser Hilfe-Wiki einzubauen. Da ich weder aus der IT-, noch aus der Bioszene komme, kann ich dabei ausdrücklich eine Außenperspektive einnehmen. Das erlaubt mir, Hanno die allerdümmsten Fragen zu stellen. Über Hinweise, Korrekturen und Anregungen zu den neuen Hilfetexten und Anleitungen würden wir uns sehr freuen.

Im anderen Leben habe ich zwei Kinder, betreibe die Leipziger Obsternte-Karte und veranstalte Mitmach-Programme für Kinder und Erwachsene. Beispielsweise baue ich Insektenhotels auf katholischen Ferienfreizeiten, mache Artikstikworkshops auf einem nordhessischen Reiterhof oder bastle mit Hanno zusammen im Porsche-Autohaus Schneekugeln. Zu meinem nächsten Anwendertreffen bringe ich einfach mal ein paar Jonglierbälle und Bilderrätsel mit …“

Entwickler-Info 12/18

Unter dieser Kategorie Entwickler informieren wir zu Neuerungen und Änderungen am „Werkzeugkasten“ mit denen ein Shop im WebSite eingebaut wird. Diese Neuerungen können, müssen aber nicht in Eure betreuten Websites einfließen. Gelegentlich erwähnen wir auch Fixes für „prominente“ Bugs.

Standard-Template

Zur Ablösung der Amperhof-Shops kann seit einiger Zeit das neue Standard-Template (Shop2016) verwendet werden. Es hat eine vorgegebenes erprobtes Layout (ähnlich dem Amperhof-Modell), ist super-responsive und macht trotzdem von allen neuen Funktionen Gebrauch.
Die Einbindung erfolgt per Script auf nahezu beliebigen Webseiten, notfalls auch dort wo kein Zugriff auf das Template möglich ist . Die Anpassung kann dann per CSS erfolgen. Mit einem interaktiven Stil-Editor können auch schnell Farben und verschiedene Stil-Elemente (Rahmen und Abstände) angepasst werden.

Page & Conversion Tracking

Ein Hinweis dazu hier an dieser Stelle, da diese Aufgaben auch oft bei Euch liegen.

Zunächst empfehlen wir natürlich unser internesdatensparsames und DSGVO-freundlichesGoogle Analytics Modul zu verwenden. Aber bei umfangreichen Installationen, eigener Tracker-Software oder vielen Werbepartnern mag es auch Gründe für den direkten Einbau der Scripte in die Seiten geben.
Hier gibt es das Problem, das nicht jedes Script der verschiedenen Anbieter die in-page Wechsel oder auch die „Conversion“ mitbekommt.
Schon immer kann Script-Code auch im Admin-Bereich des Shops hinterlegt werden. Diese Scripte werden auf allen Seiten ausgeführt, in denen der Shop eingebunden ist. Natürlich kann das Script auch direkt in der Seite geändert werden, trotzdem ist dies eine elegante Möglichkeit, Änderungen schnell auf allen betroffenen Seiten zu platzieren oder eben mal auch schnell eine Id zu ändern. Ganz ähnlich wie beim Google Tag Manager .

Neu sind nun Eingabefelder im Admin-Bereich, die es erlaubten entsprechenden  Code zum Tracking eines Seitenwechsels und einer „Conversion“ zu hinterlegen. Variablen helfen bei der Übergabe der notwendigen Parameter. Details  sind in der Dokumentation zu finden.

Bilder Optimieren

Hin und wieder ist bei den Artikel-Informationen mal ein großes Bild (groß in Bytes) von irgendeiner Quelle dabei (nur bei DATAnatuRe fangen wir das Gröbste ab).  In den individuellen Shops ist die Bildbearbeitung per Shop-Proxy abgeschaltet (durch die Angabe 0,0).

oo-item-image-pi-size=600,600

Wir empfehlen diese Option oo-item -image zu nutzen: so kann sicher gestellt werden, dass die Bildgröße 600×600 Pixel nicht übersteigt. Selbst eine Angabe 1000×1000 reicht aus, um unbedarft hinterlegte Handy-Fotos ohne sichtbare Darstellungsverluste auf ein erträgliches Maß zu stutzen.
Wie üblich lässt sich die Konfiguration an verschiedenen Stellen hinterlegen: Durch Eingabe direkt im Suchfeld (zum Test), im HTML-Code, in der zentralen Javascript-Konfiguration oder im Admin-Bereich.

Neuer Shop mit Standard-Template

Das Standard-Template für die Online-Shops  vom Modell Shop2016 ist nun allgemein verfügbar. Ähnlich dem bisherigen Amperhof-Modell ist es leicht in Webseiten einzubauen, verwendet aber nun moderne Technologien und ist responsive, passt sich also an verschiedene Bildschirmgrößen an. Darüberhinaus profitieren die Kunden von einer Vielzahl neuer Funktionen.

Zwar ist die Anordnung der Komponenten in den Webseiten -im Gegensatz zu einem individuell gebauten Shop- nicht veränderbar, trotzdem kann natürlich der Stil (Farben u.a.) von WebDesignern angepasst werden. Für ambitionierte Anwender*innen gibt es auch einen Stil-Editor, mit dem man erste Versuche hinsichtlich der Gestaltung selbst machen kann.

Die Umstellung vom bisher verwendeten Standard-Template ist schon in wenigen Stunden möglich.  Die neuen Möglichkeiten der Artikelpräsentation und der Menüsteuerung benötigen etwas Einarbeitung, verprechen aber mehr Einkaufsspaß für den Kunden.

Öffentliche Informationen  zu den möglichen Shopmodellen sind verfügbar und hier speziell zum Standard-Template Shop2016.
Wir haben Anleitungen (nach Login) für Anwender und WebDesigner vorbereitet und unterstützen gern beim Umstieg.

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