Cookies again

Nach einem Urteil des EuGH ist erneut Panik im Web entstanden, gerade in unserem Umfeld sollte man und frau aber kühlen Kopf bewahren.

Blendet Ihr Werbung anderer Partner ein? Verkauft Ihr Bewegungsdaten der Nutzer auf Euren Seiten? Nutzt Ihr Cookies um was ganz unerwartetes mit den Daten zu tun? Wenn nicht, gibt es keinen Grund den Besucher um Erlaubnis zu bitten und beim Einkauf mit einem Banner zu nerven.

Bei den meisten sind einige Cookies notwendig, um den Betrieb der Webseite zu ermöglichen, ein typisches Beispiel ist hier eine Kennung, damit der Warenkorb einem Besucher zugeordnet werden kann. Diese Cookies müssen nicht angegeben werden, auch nach der DSGVO kann man unterstellen, das ein Besucher diese Voraussetzung kennt oder gutheisst.

Selbst die Verwendung von Cookies zur Optimierung der Webseite sollte (ebenso wie Logfiles) ohne Hinweis möglich sein, natürlich müssen die Daten aber immer in Eurer Hand sein und es wird gut aufgepasst, das unbefugte keinen Zugriff darauf haben.

Wenn ich nun auf den Webseiten eines Biobetriebes bin und einen Cookie-Hinweis abhaken muss,muss ich unterstellen das meine Daten vom Betrieb abfliessen – das hinterlässt keinen guten Eindruck bei einem informierten Besucher. Damit die weniger Informierten, aber anderweitig besorgten Besucher das auch richtig einschätzen können, kann man ja diesen Zusammenhang nochmal in den Datenschutzerklärungen hervorheben.

Aber sollten bei Euch – wegen falscher Konfiguration der Werkzeuge, Nichtabschluss von DSGVO-AV Verträgen oder „bewusster Unwissenheit“ doch Daten abfliessen – z.B. über ein Analytics-Tool- dann müsst ihr den netten Hinweis natürlich beibehalten.

Übrigens ist die mediale Konzentration auf Cookies ziemlich irreführend – gute Werbetracker kommen mittlerweile auch sehr gut ohne Cookies aus um einen Besucher wiederzuerkennen. Leider engt der öffentliche Fokus auf den Begriff „Cookie“ vom echten Problem ab und erlaubt es schwarzen Schafen weiterhin nahezu ungestört zu operieren.

PS: Wie immer keine Rechtsberatung, aber eine starke Meinung 😉

Meet the Team: Steffen

Heute ist die Reihe an: Steffen.

Als neues Gesicht im PCG Team freue ich mich darüber, mich hier kurz vorstellen zu dürfen. Ich heiße Steffen, bin 28 Jahre alt und komme ursprünglich aus dem warmen Süden von Deutschland, aus der Nähe von Freiburg.

Ich habe nach der Schule Informatik in Tübingen studiert, dann eine Zeit lang als „ganz normaler“ Softwareentwickler im medizinischen Bereich gearbeitet und nach einer Weile festgestellt, dass mir dieses Leben zu „leer“ und ungesund war.
Daraufhin habe ich einen etwas drastischen Wandel, weg von der Softwareentwicklung und dem „Kopfzerbrechen“, hin zu einem für mich viel einfacherem, erfüllterem, gesünderen und glücklicheren Leben auf dem Biohof HofBauernHof im Schwarzwald vollzogen.

„Nur“ noch Stall misten, Eier sammeln, auf dem Feld arbeiten, im Wald arbeiten, Kochen, Putzen und ab und zu auch mal Backen. Das habe ich sehr genossen.
Durch meine Erfahrung habe ich nach einer Weile auch dort in der EDV und an der Website mitgeholfen, bin auf die PCG Anwender Treffen gegangen und habe zum Schluss den Online-Shop auf die neue Version umgestellt. Dadurch bin ich etwas in den Kontakt mit dem PCG Team, insbesondere aber mit Bob und dem PCG-Onlineshop gekommen.

Nach 18 Monaten auf dem HofBauernHof, wollte ich aber auch mal was von der Welt sehen und bin für ein Jahr durch Europa und Asien gereist. Beim Reisen habe ich beschlossen, dass ich gerne die intellektuell herausfordernde und abstrakte Programmierarbeit, bei der (bis auf die Finger) lediglich der Geist arbeitet, mit der erdenden, sehr erfüllenden und gesunden Landwirtschaftsarbeit (bei der mein Geist oft entspannen und mein Körper sich anstrengen konnte) kombinieren möchte.
Weil ich von Bio überzeugt bin und gerne diesen Bereich durch meine Arbeit unterstützen möchte, bin ich jetzt als Softwareentwickler beim Team gelandet und hoffe, dass ich mit meiner Arbeit hier einen kleinen Beitrag zu dieser Branche leisten kann. Momentan sitze ich in Dresden, aber dank der verteilten Arbeitsweise des PCG Teams werde ich bald auch von anderen Orten, an den spannenden Neuerungen arbeiten können.

Ich freue mich darauf, euch alle beim nächsten Anwendertreffen wieder zu sehen.

PSD2 und Paypal Update

Im Herbst wird eine neue ….Sache… durch die Online-Welt getrieben. PSD2 soll die Welt freier und sicherer machen, letzteres macht sie aber auch erstmal komplizierter. Und wenn die Banken es falsch verstanden haben sogar sehr viel komplizierter.

Für Online-Shops bedeutet es, dass das Bezahlen nochmal mit einem „zweiten Faktor“ bestätigt werden muss. Ein Passwort wäre z.B. der erste Faktor, eine Bestätigungs-SMS, -auf einem anderen Weg übermittelt- könnte der zweite Faktor sein.

Zwingend ist dies aber nur für Zahlverfahren, die eine sofortige Buchung veranlassen – die von unserem System meist genutzte einfache Lastschrift-Buchung gehört nicht dazu.

Die Lastschrift ermöglicht eine Geschäftsbeziehung mit unregelmäßigen Zahlungen. Die Nachteile dieser Buchungsmethode, das Ausfallrisiko wegen der ungeprüften Bankverbindung und die späte Storniermöglichkeit lassen sich mit bestimmten Risikochecks verringern.

Paypal Paypal

Nicht nur aus diesem Grund haben wir die Paypal-Schnittstelle überarbeitet. Mit der Aktualisierung stehen (meist) auch neue Zahlungsmethoden zur Verfügung, u.a. Kreditkarten oder manchmal sogar landespezifische Zahlungsvarianten. Da Paypal (in der Voreinstellung) selber entscheidet was angeboten wird, lässt sich das nicht ganz genau voraussagen. Man kann davon ausgehen, dass diese Auswahl auch Risiko-gesteuert erfolgt.

Sofern noch nicht eingeschaltet, muss im Paypal-Konto „Paypal-PLUS“ aktiviert werden. Auch weitere Optionen wie Ratenzahlung oder Zahlung auf Rechnung sind möglich.

Um diese neuen Optionen im Shop zu nutzen, muss lediglich zusätzlich die Händler-Kennung im Administrationsbereich angegeben werden (sie wurde bisher nicht benötigt). Automatisch sind dann einige Texte angepasst und die neuen Optionen verfügbar. Ggf. solltet ihr eigene Texte anpassen. Die gesamte Abrechnungs- und Rückbuchungs-Logik mit dem PCG bleibt dabei gleich.

Mitarbeiter gesucht!

Programmierer/Webentwickler, w/m/RGB/vegan/flexi

Das solltest Du können:

  • Javascript (95%), HTML (100%), CSS (30%), Java (30%)
  • Erste Erfahrung mit Softwareentwicklung im Team (Versionsverwaltung, Build-Prozesse, Tests, Clean Code, Issue Tracking )
  • Your german seems to be good, your english is better than average

Promotion:

  • Du wirst bei bei Ökobox-Online im PCG-Team arbeiten. Wir bauen seit >15 Jahren Softwareprodukte für Online-Lebensmittelhändler, meist im Bio-Bereich und betreiben zugehörige Web-Dienste
  • Vollzeit, Festanstellung
  • Bei uns kannst Du sehr viele moderne Sachen lernen
  • 70% neuer Code, 30% Refactoring
  • Wir sind flexibel bzgl. Zeit- und Arbeits- und Lebensmodellen
  • Wir haben > 200 sehr nette Kunden, meist in D, CH, A und FR
  • Dresden ist ein super Wohnort (besonders übern‘ Sommer). Und nicht zu klein für viele Tech-Meetups. Berlin, Leipzig und Prag sind auch leicht zu erreichen
  • Der Umsatz unserer Kunden hängt an unserer Software – aber keine Menschenleben. Es gibt also schon mal Hektik, aber keinen Stress. Aus Fehlern lernen wir

Sei Dir bewusst:

  • Die ersten 6 Monate wirst Du in unserem Büro arbeiten. Danach nach Absprache.
  • Wir sind ein recht kleines Team und werden nur langsam weiter wachsen. Trotzdem bieten sich spannende Perspektiven. Und Du wirst Verantwortung übernehmen müssen
  • Wir arbeiten nachhaltig und fair (oder versuchen das wenigstens) – das geht auch bei der Software-Entwicklung!
  • Wir arbeiten tgl. im in Europa verteiltem PCG Team zusammen
  • Wir erwarten dauerndes Lernen. Dich erwarten mitunter knifflige Probleme

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung an jobs@pcgteam.eu

Kunden beobachten

Was machen meine Kundinnen und Besucher eigentlich so auf der Webseite? Finden sie den Shop? Was sehen sie sich an?

Diese Fragen lassen sich leicht beantworten, wenn man den Kundenbesuch in Form einer Aufzeichnung anschauen kann. Was man im richtigen Laden machen kann, kann man online erst recht!

Eine solche Aufzeichnung lässt schnell erkennen, wo sich der Kunde nicht sicher ist, wo gesucht wird oder welche Links falsch interpretiert werden – allein durch beobachten des Maus-Zeigers.

Zudem lassen sich viele Aufzeichnungen übereinanderlegen, so entsteht eine sog. Heat-Map, die oft verwendete, oft nicht „getroffene“ oder auch unbeachtete Bereiche aufzeigt

Wir haben kürzlich unsere schon länger vorhandene Integration für ein solches Werkzeug überarbeitet und noch ein wenig datenschutzfreundlicher gestaltet. Denn obwohl wir uns bei einer solchen Aufzeichnung im Rahmen der DSGVO-Regeln bewegen (u.a. keine Weitergabe von Daten, begrenzte Aufzeichnung, Transparenz und Löschung), hinterlässt es bei Besuchern natürlich ein komisches Gefühl, wenn sie sich beobachtet fühlen.

Wir haben uns deshalb entschieden, den Besucher mit einer Abfrage am Anfang der Sitzung darüber zu informieren und explizit zu fragen, ob das o.k. ist. Die Besucherin kann nun ablehnen, zusagen oder auch nur für einen Tag die Aufzeichnung erlauben.

Typischerweise braucht man dieses Werkzeug nur periodisch, etwa bei Umbauten der Webseite oder Umstrukturierungen in der Menüführung. Es lässt sich deshalb auf Monatsbasis zuschalten.

Im Fokus: Warenkorb

Unsere Shops sollen so sein wie es alle im Internet erwarten – doch ein Betrieb, der regelmäßig liefert, kann seinen Kunden mehr Service bieten. So wurde aus dem Shop eine Spezialanwendung. Im Rahmen dieser Serie wollen wir einige Bausteine davon näher vorstellen.

Einen Artikel suchen >> Die Menge angeben >> Am Ende die Bestellung absenden. So ist es meist bei Online-Shops und auch bei uns. Doch die Warenkorb-Komponente versteckt dabei eine Menge an komplexen Vorgängen.

Lebendiger Inhalt

Der Warenkorb in unserem System ist etwas von längerer Lebensdauer – oft ist er sogar beim ersten Besuch schon gefüllt – mit den aus einem Abo resultierenden Produkten. Und nach dem Absenden ist er nicht unbedingt „weg“, sondern steht weiterhin für Änderungen zur Verfügung – bis zum Bestellschluss. Dementsprechend muss er auch nach Tagen noch den richtigen Inhalt zeigen – auch wenn schon durch die Mitarbeiter im Betrieb verändert wurde. Durch das System könnten auch Sortimente bereits in Einzelprodukte zerlegt worden sein und so die Positionen der Bestellung verändern. Gelegentlich kann es sogar vorkommen, dass ein Artikel nicht mehr verfügbar ist – auch das muss leicht erkennbar sein.

Bestellschlüsse

Apropos Bestellschluss: der ist nicht unbedingt für alle Artikel gleich. Nicht selten sind manche Produkte schon vor dem allgemeinen Torschluss nicht mehr veränderbar, weil sie z.B. von Partnerbetrieben zugeliefert werden. Das ist natürlich von der Liefertour abhängig, auf der diese Bestellung zugestellt wird. Andere Artikel sind für Veränderungen gesperrt, z.B. wenn es sich um aufwändig Hergestelltes handelt, wie Fleischpakete. In so einem Fall kann es auch sein, dass die gesamte Lieferung nicht mehr stornierbar ist.

Artikel und Sortimente, Rezepte und Pakete

Sortimente -der Inhalt von Aboboxen- kann aufgelöst („geplant“) oder nicht vorliegen (Sortimente in weiter Zukunft sind oft noch nicht geplant). Wenn möglich, zeigen wir dies vollkommen transparent im Warenkorb, evtluell auch gruppiert nach dem Sortiment. Rezepte oder Geschenkpakete sind andere Formen von gruppierten Produkten, die wahlweise im Paket oder einzeln bestellbar sind.

Abos

Für Sortimente oder Einzelartikel können Abos abgeschlossen werden – diese Information ist natürlich auch im Warenkorb zu sehen. Insbesondere ist es hilfreich zu erkennen, wenn ein neues Abo im Rahmen dieser Bestellung hinzukommt oder bald abläuft. Mittlerweile sind auch Änderungen an Abobestellungen weit in der Zukunft möglich.

Mindestbestellwerte, Abverkauf, Maximalmengen.

Die Artikelmengen können auch direkt im Warenkorb verändert werden. Wie an anderen Stellen im Shop müssen wir auch hier auf mögliche Mengenbeschränkungen achten. Mindestmengen können nicht nur für Artikel gelten, sondern auch für Artikelgruppen. Und Produkte im Abverkauf können nicht ewig im Warenkorb eines Kunden „blockiert“ werden.

Vorbestellungen, mehrere Warenkörbe

Um die Bestellung für den Kunden zu vereinfachen, können durchaus auch Produkte für verschiedene Termine ausgewählt werden, so entstehen im Rahmen einer Sitzung mitunter mehrere Warenkörbe, die dann auch zu den verschiedenen Terminen im Kalender angezeigt werden.

Rabatt-Anzeige, Gutscheine, Notizen und Bestellung mit einem Klick runden die Funktionen ab.

Großes PCG Anwenderteffen 2019

Ende Januar waren wir wieder in Schmerlenbach zum PCG Anwendertreffen versammelt! Und der große Raum war bis auf den letzten Platz besetzt. Schön, dass wir als PCG Team so viele bekannte und auch neue Gesichter begrüßen konnten.

Tagsüber wurden die Neuerungen im PC Gärtner vorgestellt. Dazu gehörten:

  • das Kommunikationsmodul
  • der Neubau der Packstelle
  • die Aktionsverwaltung

In der Beiratsrunde wurde unter Betriebsleiter*innen über künftige Neuerungen diskutiert. Diese Runde war auch offen für Interessierte. In einer parallelen Runde dazu konnten Fragen rund um den PC Gärtner gestellt werden.

Viel sehens- und hörenswertes war auch aus den Themenbereichen des PCG Universums dabei:

  • Es wurden die vielen Möglichkeiten besprochen, auf den Shop 2016 umzustellen. Für jede Betriebsgröße und jeden Geschmack sollte sich die passende Variante finden. Lasst Euch beraten.
  • Ausgiebig besprochen wurden auch Servicepakete für die Artikelpflege.
  • Zum Thema Online-Marketing hörten wir von John einen interessanten Vortrag, der an ein konkretes Angebot geknüpft war.
  • Wir haben auf die Schulungsangebote zum PC Gärtner in der Weiling Akademie hingewiesen. Bob schult zum Shop am 22. März (Coesfeld)/5. April (Lonsee) und Charly zum PCG am 21. März (Lonsee). Die Anmeldung bitte direkt bei Weiling!

Ja, und Abends haben wir gemütlich bei Wein, Bier und Knabbereien in der Kilian’s Bar zusammengesessen. Das Tagungszentrum hat uns wieder einmal verwöhnt und wir kommen in 2020 gerne wieder. Den Termin könnt Ihr schon notieren: 29. – 31. Januar 2020.

Entwickler-Info #01 / 19

Wir haben weiter an der einfachen Integration unseres Shop-Scriptes in beliebige Webseiten und CMS’se gearbeitet. Es wurden eine Vielzahl von Problemen mit Apples skurrilen Praktiken beim Cookie Management, mit CORS oder auch Konflikte beim Nebeneinander verschiedener Script-Versionen gelöst. Die neue Version client1.js baut auf ein gekapseltes jQuery3 und kann CSS in den verrücktesten Homepage-Baukasten injizieren.

Standard-Template aufrufen oder einbauen

Passend dazu haben wir auch die Code-Editoren im Backend verbessert. Ein Einbau des Standard-Shops inkl. der Stil-Anpassungen kann oft in wenigen Stunden nur mit Bordmitteln erfolgen. Wenn man keine groben Fehler macht ist das Ergebnis trotzdem responsive und stimmig. Der Einbau des Standard Templates ist jetzt mit wenigen Schritten erledigt:

  • Script einbetten
  • Ein <div>-Element als Platzhalter vorsehen
  • Mit dem Stil-Editor Farben und Stile anpassen
  • Den erzeugten CSS Code im Backend hinterlegen
  • ggf. weiteres Finetuning am CSS in Bezug auf die einbettende Webseite
  • Einige wenige Einstellungen am PCG System vornehmen

Wenn dies geschafft ist, kann man die Webseite mit vielen weiteren Ideen ausbauen.

Bilder via Backend

Um Abstimmungsaufwand zu verringern, können Bilder – insbesondere für Navigationsebenen- jetzt auch direkt vom Backend des Shops engespielt werden. Dabei hilft auch ein FTP-Browser im Entwicklerbereich.

Neue Komponenten-Schalter

Wie immer sind neue Optionen an den Komponenten hinzugekommen; u.a. mehr Möglichkeiten zur Bilder-Beeinflussung. Bei neuen Projekten bitte immer die Übersichtsseite der Komponenten „scannen“, dort sind alle Optionen auch aufgelistet.

Meet the Team: Christian

Ich bin Christian, Jahrgang 1975, und wohne zusammen mit meiner Frau und unseren drei Kindern in der Gegend von Freising.

Nach einem Theologiestudium war ich lange Zeit im IT-Vertrieb und –Support tätig, habe einige Jahre Markterfahrung hinter mir und bin intensiv ehrenamtlich in der evangelischen Kirche engagiert.
Beim PC Gärtner arbeite ich hauptsächlich in den Gewölben der Buchhaltung und Rechnungsstellung mit Erhard zusammen und teste kleinere Hardware-Ideen.

Da ich seit meiner Kindheit an und mit Computern arbeite (meine „Erste“ war eine CPM-VAX von digital, und die 8086er-CPU kenne ich, seit sie 4 MHz „schnell“ war), liegen mir neben nachhaltiger (Land-) Wirtschaft vor allem digitale Bürgerrechte, Verschlüsselungstechnik, Datenschutz und Open Source sehr am Herzen.

Unterbrechungsfreie Stromversorgung

Aufgrund aktueller Supportfälle würde ich gern einen „Appell“ an unsere Anwender und Anwenderinnen richten, sich verantwortungsvoller um eine sinnvolle IT-Infrastruktur in ihrem Betrieb zu kümmern für den Fall, dass lokale Serverinstallationen verwendet werden.
Hintergrund sind mehrere Betriebe mit Datenfehlern nach einem Stromausfall, weil der Server keine unterbrechungsfreie Stromversorgung (sog. „USV„) hatte.

Hat der Betrieb zumindest eine USV für den Server, ist das Problem deutlich geringer und die Datenbank-Integrität bleibt in der Regel erhalten, als wenn gar keine Vorsorge getroffen wurde. Voraussetzung ist hier immer der Einsatz eines ADS-Servers.
Ob auch die Arbeitsstationen eine USV brauchen, muss auch entschieden werden. Wie schon gesagt: für den Server ist es am wichtigsten.

Wir möchten an dieser Stelle auch darauf hinweisen, dass solche Arbeiten (die mehrere Stunden umfassen können) nicht vom Service-Vertrag abgedeckt sind.