Zahlen zum Biomarkt

Nachdem wir als PCG-Team in diesem Jahr keinen eigenen Stand auf der Biofach hatten, blieb mehr Zeit um sich ein wenig bei Kollegen oder auch bei den Kongressveranstaltungen umzusehen.  Einige Vorträge befassten sich mit Statistiken – die Zahlen untermauern wohl das Gefühl was wir alle haben:

  • Der Markt für Bio (in Westeuropa) wächst – allerdings nicht bei allen Beteiligten. Bei Erzeugern waren im Wesentlichen die Milchproduzenten, die mehr geworden sind. Die Ackerfläche wuchs in ganz Europa nur etwa um 5%, Produkte gab es allerdings 50% mehr – getrieben von Vegan & Co.
  • Bio im Handel wuchs in Deutschland ca 10% – allerdings kommen 9% davon von den Supermärkten. Insgesamt sind nur etwa 4% im Handel Bioprodukte. Weltweit hat die USA übrigens den höchsten Anteil mit fast 10% im Food-Bereich.
  • Interessant ist Frankreich: die Zahl der Händler und Lieferanten ist in 2017 um 30% gestiegen.
  • Italien hat viele Supermarktketten: es gab eine Folie in der Präsentation, die 21 verschiedene Markenlabels zeigte – dazu kommen dann noch die Anbauverbände. Ähnlich sieht es im Rest Europas aus – die Differenzierung wird also zunehmend schwierig.
  • Wenn man sich die Dimensionen Bio (organics), Ökologie/Nachhaltigkeit und Ethik anschaut, gewinnt Bio haushoch. Die Leute kaufen also weil sie es gut für sich finden – weniger um die Welt zu retten.

Die Zahlen und meine Interpretationen sind natürlich mit Vorsicht zu geniessen – besonders im Vergleich der Märkte kommen viele verschiedenen Zählweisen zum tragen, es gibt auch verschiedene Organisationen in den Ländern, die zu verschiedenen Zeiten ihre Zahlen veröffentlichen – manchmal muss 2016 von Land A mit 2017 von Land B verglichen werden. Hier ging es im wesentlichen um Zahlen aus 2017. Wie bei allen Statistiken ist die Tendenz also das was man gut vergleichen kann – und das passt zum Andrang auf der BIOFACH: Bio wächst weiter.

Quellen: mitgehört Mi 15:00 Uhr-15:45 Uhr: „Der deutsche Bio-Markt: Zahlen, Fakten, Analyse“ und Mi 17:00 Uhr-17:45 Uhr: „The European Market for Organic Food“

 

Chat!

Bereits seit einiger Zeit ist das Chat-Modul im Shop einsatzbereit – zwar wurde es zunächst für den neuen Shop gebaut, es funktioniert aber auch mit dem Amperhof-Shopmodell!

Wir haben uns nach einigen Experimenten für eine eigene Entwicklung entschieden – dadurch ergeben sich viel mehr Möglichkeiten zur Integration in unser Gesamtsystem.

Möglicherweise ist es nicht ganz so idyllisch wie im Bild oben. Ein Betreuer kann viele Chats gleichzeitig managen – sich aber auch mit Hilfe einer „Pausentaste“ vor zu vielen Anfragen schützen. In ruhigen Zeiten wiederum könnte sich der Betreuer per SMS „wecken“ lassen (und muss also nicht ständig vorm PC oder am Handy lauern). Speziell Sonntags am Abend wären sicher auch mehrere Mitarbeiter gut beschäftigt. Verschiedene Studien scheinen zu bestätigen, dass die Kundenzufriedenheit und die Umsätze steigen, wenn jemand sofort antworten geben kann.

Ideen für die o.g. Integration gibt es viele – von der Bildschirmübertragung bis zur Live-Unterstützung durch das fernsteuern der Webseite (wo finde ich die Lieferpausen?). Vorbereitet ist das System auch für eine gemeinsame  überbetriebliche Nutzung, wo etwa ein von mehreren Betrieben „gesponserter“ Mitarbeiter verschiedene Websites betreuen kann. Auch die Einbindung automatisierter Systeme (Chatbots) liegt nahe.

Braucht man einen Chat? Das müsst Ihr herausfinden. Aber oft gibt es kleine Fragen, die schnell beantwortet sind und ein gutes Gefühl „die betreuen mich“ – hinterlassen. Vielleicht etwas Ersatz für einen Laden-Besuch mit persönlichem Kontakt. Andererseits erwarten das ja manche Kunden, weil sie es „woanders“ schon genutzt haben.

Das Modul ist im Shop jedenfalls schnell eingeschaltet – und notfalls auch wieder ausgeschaltet 😉

 

Großes PCG Anwendertreffen 2018

Viele neue und junge PCG NutzerInnen folgten unserer Einladung nach Schmerlenbach bei Aschaffenburg zum Anwendertreffen 2018. Zusammen mit vielen bekannten Gesichtern und einem Großteil des PCG Teams waren knapp 60 Leute von 32 Betrieben versammelt.

Begonnen haben wir mit der Vorstellung von verschiedenen Dienstleistungs-Paketen die wir für die PCG-Anwender als nützlich sehen – von einer Beratung bzgl. des Einsatzes der Warenwirtschaft (Charly), über das neue Backup oder Hilfestellung beim Umsetzen einer einheitlichen Email-Kommunikation (Bob).  Nach einer Auflockerung mit der Vorstellung des Chat-Systems stellte Hanno unser neues Dokumentationssystem vor. Inhaltlich ging es natürlich viel um den neuen Shop – was kann man damit tun, was gibt es alles einzustellen? Wir haben dies bei einem „Streifzug“ durch die Bausteine des neuen Systems gezeigt. Konzipiert als offenes System, werden noch in 2018 einige Angebote speziell zur Implementation der Online-Shops hinzukommen. Leon, vielen bekannt als Gesicht hinter der Driver-App hat eine Idee dazu vorgestellt – spannend! Die Nutzer des neuen Shops haben spontan noch eine eigene kleine Sitzung einberufen – und gute Ideen entwickelt.

Wie immer stellten Erhard, Markus, Sandra und Hanno Neues aus dem PCG vor. Ralph zeigte -mit samt aller Hardware!- wie ein Telefonsystem mit dem PCG verbunden wird.

Jeden Abend ging es in der Bar weiter (ein neuer Raum im Klostergebäude!), denn es gab und gibt innerhalb der Nutzergemeinschaft immer viel auszutauschen.

Wir bleiben bei dem Konzept: ein Anwendertreffen im Herbst an einem Freitag und Samstag in Deutschlands Mitte (Kassel), und ein Anwendertreffen im Januar/Februar von Mittwoch bis Freitag in Schmerlenbach bei Aschaffenburg. Meldet Euch wieder an, immer 4 – 6 Wochen vor dem Termin, bitte bei Sandra!

Packen … Updates des Packstellen-Moduls

Da sind wir Profis: Alle (Bio-)Weihnachtsmänner benutzen schließlich unsere Packstelle. Und es gab rechtzeitig vor Weihnachten einige kleinere Änderungen, u.a. können Artikel nun auch noch „last minute“ verschoben werden.

Übrigens: Mit der PCG-Packstelle kann man viele Lieferungen artikelbezogen oder kundenbezogen packen. Dabei gibt es eine Vielzahl von Funktionen, z.B. zur Abarbeitung in bestimmter Reihenfolge, zur Auswahl von Ersatzartikeln oder zur Aufteilung des Vorganges auf verschiedene Packplätze – hier kann sogar der Fahrer (der Weihnachtsmann?) mit einbezogen werden.

Hier noch mehr zu den Funktionen

  • optionale  Aufteilung der Artikel auf verschiedene Packstationen (Rollband o.a.),
    vom Fahrer zu packende Artikel müssen nicht einzeln vom Packer bestätigt werden
  • Packreihenfolge lässt sich pflegen (von schwer nach leicht, zudem ggf. inhaltlich)
  • ausgefeilte kunden-, auftrags-, packstellen-, artikel- oder bestellpositionsbezogene Hinweistexte und Notizen
  • automatische Gewichtsübernahme von ggf. angeschlossener Waage
  • Über- und Unterwiegungskontrolle, Bestell- und Istwert bleiben ständig im Blick
  • mit Waagenanbindung auch Kontrolle der Stückmenge bei Nicht-Wiegeartikeln („hey, der Kunde will ZWEI Kohlrabi, ich habe bei diesem Stückartikel aber eine Gewichtsveränderung registriert, die selbst mit prozentualer Abweichung typisch für EINEN ist – kann es sein, dass du gepennt hast??“)
  • für gewogene Artikel kann eine geschätzte Stückmenge vorgeschlagen werden
  • immer sichtbar, ob der Artikel aus einem Sortiment stammt oder frei bestellt wurde
    bzw. ob der Aboauftrag vom Kunden gesehen/bearbeitet wurde -> Entscheidung, ob ggf. ersetzt werden darf
  • bei Ersatz Zugriff auf Abos, Abneigungen und Vorlieben, ggf. automatisch passende Auswahl passender Ersatzartikel
  • Restbedarf: Wie viel wird ab jetzt noch wovon gebraucht?
  • Automatische Ersatzfunktionen: Artikel A alle: bitte bei allen folgenden automatisch auf ’nicht lieferbar‘ setzen (oder ersetzen oder auch Nachpack), damit das nicht jedes Mal manuell passieren muss
  • ggf. automatischer Artikelpfand, ggf. automatische Kistenpfandabrechnung
  • gesammelte Erzeugung und ggf. Ausgabe (gedruckt/gemailt) der Lieferscheine und ggf. Rechnungen
  • Rezepte: je nach Einstellung in Bestandteile auflösen oder reinschauen
  • Natürlich sind verschiedene Waagensystemen anbindbar – gerade sind wieder neue Modelle hinzugekommen. Die Markierung der Pakete kann mit Barcode-Scanner oder RFID erfolgen.