Meet the team: Die Firsching’s

Mit unserer Reihe sind wir heute bei Charly und Brita angelangt. Diesmal vorgestellt von Katrin:

Hallo, liebe Leut! – so der Originalton im Newsletter der Firsching’s. So direkt gehen die beiden auf Ihre Kunden zu, wenn es um ihren eigenen Lieferbetrieb, den Bosshammersch-Hof geht. Dieser Betrieb ist in den 22 Jahren seines Bestehens ein Ökokisten-Vorzeigebetrieb geworden und das ist beiden zu verdanken. In guter Arbeitsteilung managen sie ein Team von mittlerweile 50 Mitarbeiter*innen.

Angefangen hat beides mit der Wahl des Studiums – Charly und Brita sind beide studierte und promivierte Landwirte – und mit der Entscheidung für Hessen in der Nähe von Marburg und der Eröffnung eines eigenen Familienbetriebes. Die zwei Kinder sind sozusagen mittendrin oder nicht weit weg davon aufgewachsen und haben, seit sie erwachsen sind, das Team vom Bosshammersch-Hof zeitweise erweitert.

Direkt ist auch die Ansprache von PCG Gärtner Kunden, denn besonders Charly vertritt das PCG Team auf Messen und im Verband. Er wirbt dabei für den PC Gärtner und für Dienstleistungen rund um den PC Gärtner. Dazu gehören seit langem Schulungen und Beratungen für einen optimalen Geschäftsablauf im Betrieb, für die Brita und Charly zur Verfügung stehen, sowie seit kurzem auch Beratungen für den Shop und Social Media Bereich. Damit sind die Firsching’s direkt am Puls der Zeit!

Entwickler News #2 / 19

Viel Arbeit ist in den letzten Wochen in „unsichtbare“ Dinge wie Ladegeschwindigkeit oder Hochverfügbarkeit geflossen. Aber auch Funktionalität ist hinzugekommen!

(Übrigens: schon unsere Stellenanzeige gelesen?)

Erweiterung der Suche

Wo war gleich nochmal die Eingabe der Lieferpausen?
Abgehakt auf der Wunschliste für die Such-Komponente ist nun endlich auch die Suche nach Shop-Funktionen, diese erscheinen bei einem Treffer noch über den Artikeln. Ggf. müssen dazu einige Komponenten-Schalter angepasst werden oder auch das Design – näheres im Trello. Ausprobiert werden kann es auf alle Fälle im Standard-Template-Shop: dort sind alle Funktionen verfügbar. (Der Standard- Template-Shop ist immer im Admin-Bereich unter Entwickler zu erreichen).

Kalender

Schon vor einiger Zeit ist im Shop2016 die Kalenderansicht der Liefertermine hinzugekommen. Neben der Terminauswahl können da auch weitere Bestellungen für den gleichen Tag sehen oder alternative (noch nicht zugewiesene) Touren ausgewählt werden. Die Ansicht kann mit einem Schalter eingeschaltet werden (wie üblich auch testweise per Eingabe im Suchfeld). Einige Designs benötigen etwas finetuning, im Standard-Template-Design ist diese Ansicht voreingestellt.

Schöner Scrollen

Gerade beim Einbau des Shops in Designs mit einem höherem Header tritt das Problem auf, dass man bei Blättern in der Artikelliste (besonders bei kleinen Bildschirmen) oft wieder etwas herunter scrollen muss. Eine neue Funktion in der Shop-Komponente merkt sich nun die „beste“ Position und scrollt dann automatisch – die Browser optimieren das weiterhin, dadurch wird die Bewegung durch das Angebot im Shop viel ruhiger. In Verbindung mit einer unten „angebundenen“ Fußzeile stört nun selbst ein großer Header nicht mehr bei der Darstellung auf einem Handy.

Schöner schreiben

Kürzlich sind neue Variablen hinzugekommen, die z.B. in Texten für Emails verwendet werden können. Variablen sind mit % umschlossene Begriffe, die beim Versand oder der Anzeige mit realen Werten ausgetauscht werden. So wird %Vorname% mit dem Vornamen der Empfängerin oder des angemeldeten Benutzers ausgetauscht, oder %Liefertag% mit dem (typischen) Wochentag der zugewiesenen Liefertour.

Manche Variablen können eine Nummer enthalten, und so z.B. auf einen Artikel verweisen: %Artikel.123.Bild% wird das Bild des Artikels mit der Nummer 123 einblenden und %Artikel.123.Preis% den Preis.

Die Liste der möglichen Variablen kann im PCG (z.B. in der Anschreibenverwaltung) oder im Shop bei der Eingabe von Textbausteinen oder der Inhalte abgerufen werden.

Übrigens können auch Textbausteine mit Variablen wiederum als Variable angesprochen werden: %ph.mailtrailer% würde den gleichnamigen Textbaustein einblenden.

Um den Umgang mit HTML zu vermeiden, akzeptieren mittlerweile viele Eingabefelder, bei denen Informationen für den Shop hinterlegt werden können, eine einfache Markierungssprache, wir nennen dies Wiki-Syntax. Mit wenigen Regeln kann so ein Text erstellt werden, der sowohl vom Menschen gut zu lesen ist, aber auch im Web-Umfeld passend formatiert werden kann: so wird z.B. __Fettschrift__ zu Fettschrift oder [https://pcgteam.eu|zum PCG-Team] wird ein HTML-Link zum PCG-Team.

Die Beschränkung auf wenige wichtige Formatierfunktionen verringert Fehlermöglichkeiten und erzeugt in den meist auch ein einheitlicheres Erscheinungsbild. Letzteres kann in Absprache mit dem Haus-Designer auch angepasst werden.

Durchgestrichene Preise

Ab und zu müssen wir hier mal über einige eher „unterbelichtete“ Funktionen berichten – dies sind Dinge, die mal mit großer Euphorie gewünscht und gebaut wurden,  aktuell selten im Einsatz sind, aber unserer Meinung nach mehr Anwendungs-Potential haben.

Die Darstellung durchgestrichener Preise ist so eine Funktion. In manchen Online-Shops wird dieses Feature etwas übertrieben eingesetzt – aber als „Anmacher“ scheint es zu funktionieren, ebenso wie ein solches Label in einem Ladengeschäft.

Diese Preisunterschiede von Hand zu pflegen ist allerdings aufwendig, sofern der Shop mehr als nur 100 Produkte hat. Gerade im Frischebereich wechseln Preise auf Tagesbasis, zumindest aber wöchentlich. Durch die elegenten Preispflegefunktionen im PCG kann das Shopsystem aber einige Techniken anbieten, die diese Anzeige weitgehend automatisieren.

Zur Wahl stehen „Anzeige wenn mindestens x% Unterschied“, „Anzeigen wenn mindestens y Unterschied“ oder „Anzeige nach Preisgrenze“. Die ersten zwei Optionen schlagen zu, wenn der Shop „merkt“ das sich der Preis zu einem kleineren Wert verändert hat – dazu werden diese Preise intern mitgeschrieben. Die letztere Option wiederum verwendet die Unterschiede im Preis, die sich aus den Wochen-Preisen der internen Preislisten ergeben.

Alle diese Optionen können kombiniert werden, so das die Peinlichkeit vermieden werden kann, stolz auf einen Cent Unterschied zu verweisen.  Um noch mehr Transparenz zu haben, gibt es im Adminbereich des Shops eine bersicht über die aktuelle Situation mit einer kompletten Liste aller hervorgehobenen Artikel.

Diese Funktion funktioniert in allen Shopmodellen. Also: Einschalten und laufen lassen, natürlich den Erfolg kontrollieren! Dazu gibts wederum das Tracking….

Mitarbeiter gesucht!

Mitarbeiter für den Kundensupport, w/m/RGB/vegan/flexi

Wir bauen Software für regionale Lebensmitel-Online Händler und selbstvermarktende Erzeuger , meist im Biobereich. Für unser mitlerweile umfangreiches System aus Software und Online-Dienstleistungen suchen wir Deine Hilfe in der Kundenbetreuung.

Dazu wirst Du zunächst unser Team und unser System kennenlernen und dann als Teil unseres Support-Teams Anfragen unserer Kunden per Telefon oder Email beantworten.

Der Schwerpunkt Deiner Arbeit wird im Bereich unseres Internet-Angebotes sein.

  • Festanstellung
  • Teilzeit 50%
  • Arbeitszeiten nach Absprache im Team
  • Die Kollegen unseres Teams arbeiten typischerweise von zu Hause
  • Einarbeitung in Dresden und Freising

Meet the Team: Erhard

Heute ist die Reihe an Erhard:

Die Wurzeln des PC Gärtner, wie Ihr ihn heute kennt, sind bereits 1990 gelegt worden und das aktuelle und umfangreiche Projekt begann tatsächlich mit der Anbauplanung innerhalb des biologischen Gartenbaus. Neben meiner Tätigkeit in der EDV und Softwareentwicklung sowie der Führung der Mitarbeiter*innen des Unternehmens PC Gärtner bin ich nämlich Gärtner mit Leib und Seele.

Meine Familie und ich sind verwurzelt in der Hallertau und wir erfreuen uns am Nachwuchs und dem frischen Wind, den sieben Enkelkinder mit sich bringen. Das macht auch bewusst, wie wichtig kommunalpolitisches Engagement ist, damit die Region weiterhin lebenswert ist. So bin ich z.B. aktiv dabei, die Energiewende hier vor Ort zu gestalten. Weiterhin bieten wir hier am Hof nicht nur Gemüse im Hofladen und per Lieferservice, sondern auch Arbeitsplätze für die Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung sowie einen Kindergarten.

In Kürze feiere ich einen runden Geburtstag. Das ist eine gute Gelegenheit für einen Blick zurück, der mich in dem, was beruflich und privat gewachsen ist mit Freude erfüllt. Herausforderungen sind mir bewusst und sie beschäftigen mich. Im Blick nach vorne möchte ich den Wunsch und die Absicht formulieren, weiterhin mit Spaß und Energie für die Region und der Weiterentwicklung unseres gemeinsamen Projektes zu arbeiten. Ja, und Urenkel wären dann auch nett 🙂

Tools für Mitarbeiter*innen

Vor allem für regelmäßige Termine im Büro- und Planungsalltag Eures Betriebes gibt es die Möglichkeit, Erinnerungen, Notizen und Aufgaben im PC Gärtner einzuschalten. Alle Funktionen dazu findet Ihr unter den Basismodulen unter „Hilfsmittel“.

Unter „Aufgaben“ kann es sich dabei um zeitlich gesteuerte Mitteilungen an genau den lieben Kollegen oder die Kollegin handeln, die mit einem ganz bestimmten Modul arbeiten und an einen wichtigen Punkt erinnert werden sollen. Oder es handelt sich um eine Aufgabe, die ein Protokoll erfordert wie z.B. das Protokoll für den Kühlraum.
Unter „Termine“ und „Notizen“ kann zwischen allgemeinen und privaten Terminen unterschieden werden.

So ist alles gut organisiert, auch wenn mal jemand im Urlaub oder krank ist bzw. wenn sich mehrere Mitarbeiter*innen gemeinsam um eine Aufgabe kümmern. Der Vorteil dieser elektronischen Erinnerung ist auch, dass kein Wind sie vom Schreibtisch wegpusten kann.

Ehrliches Tracking

Im Nachgang der DSGVO-Aufregung haben mich viele angesprochen, doch ihre Datenschutzerklärung (DSE) „mal anzuschauen“ oder gar zu erstellen. Ich habe das meist abgelehnt. Denn was da rausgekommen wäre, wäre meist nicht im Sinne der Auftraggeber gewesen.

Dabei bin ich großer Fan der DSGVO. Dieses Dokument versucht unsere Grundrechte im Web mit halbwegs verständlichen und praktikablen Regeln umzusetzen. Das kann nur im Rahmen der EU gelingen – eigentlich müssten sich alle Länder unserer „freiheitlichen westlichen“ Welt dem anschliessen. Klingt zunächst mal etwas philosophisch, vielleicht wird das weiter unten klarer.

Nun helfe ich auch vielen Online-Shops beim Verkaufen: Wir stellen die Technik bereit, programmieren Webseiten und ja, wir helfen auch beim Tracking. Wir brauchen Tracking um passgenaue Werbung zu machen. Eine Zwickmühle.

Kurzer Auflug in die Technik

Früher meinten wir mit „Tracking“ ein wenig Log-File-Analyse: mit welchen Browsern werden die verschiedenen Seiten meines WebSites besucht, wann kommen die Besucher, wo verweilt sie am längsten, welche Dateien brauchen am längsten zum Laden usw. Die hohe Schule war es die Klick-Pfade durch die Webseiten zu erkennen. So richtig viel für Marketing kann man mit solchen Informationen allerdings nicht anfangen, auch wenn manche DSE von diesen Details überquellen.

Heute jedoch bauen wir Tracking-Scripte in die Webseiten ein, die diese Funktion ausführen: „Sende Info an [Werbe-Dienstleister]: Individuum X12522739123 hat gerade die Webseite XYZ bei mir angesehen“.

Diese Information über X12522739123 bekommt ein großer Werbedienstleister, z.B. Google, nun von sehr vielen WebSites. Da wir Google & Co ja auch auf Knien bitten, unsere Webseiten gut sichtbar in ihren Index aufzunehmen, weiß Google auch sehr genau was der Inhalt dieser Seiten ist. D.h. Google weiß wie es im Kopf (vielleicht auch im Körper) von X12522739123 aussieht.

Deshalb kann Google auch recht gut abschätzen, auf welche Werbeeinblendungen -und auf welchen Webseiten- X12522739123 denn reagieren wird. Sie haben diese Zusammenhänge dort dann in Form von Schlagworten (AdWords) vereinfacht, um die wir uns dann auf dem Marktplatz balgen.

Und wenn X12522739123 dann tatsächlich auf die vorhergesagte Anzeige klickt – dann haben wir der künstlichen Intelligenz wieder was beigebracht (und auch wenn wir nicht reagieren).

Die gigantischen Fortschritte bei der KI in den letzten Jahren sind hauptsächlich auf diese Trainingsdaten zurückzuführen.

Steht in der Datenschutzerklärung…

In der Datenschutzerklärung müsste deshalb -leicht verständlich, so wie vorgeschrieben- stehen:

„Wir leiten die Information über Ihren Besuch bei uns zeitnah und so detailreich wie es Ihr Browser zulässt an Facebook, Google, Instagram und einige Werbenetzwerke weiter. „Klingt vielleicht ungewöhnlich, aber in der Regel ist genau das gemeint. Gemäß DSGVO ist das auch möglich und erlaubt: mit X12522739123 kann man nicht auf das Indiviuum schliessen (Schutz der persönlichen Daten), und das wir für unsere Produkte/Dienste werben wollen ist unser „berechtigtes Interesse“ (DSGVO-Sprech). Man kann zudem ein gewisses Tracking zu Werbezwecken annehmen, wenn man eine e-Commerce-Webseite besucht. Weiter müsste es also heißen:

„Unser berechtigtes Interesse ist, das die Künstliche Intelligenz unseres Werbedienstleisters soviel wie möglich über Sie lernt, damit wir sie wiedererkennen, wenn Sie auf anderen Webseiten Werbung sehen oder etwas im Internet suchen, was sie auch bei uns bekommen könnten.

Warum schreibt keiner diese klaren Worte? Es gibt sicher viele, die die hier geschilderten Zusammenhänge nicht verstanden haben und auf irgendwelche DSE-Generatoren verfallen sind. Andere haben einen Rechtsanwalt beauftragt hat, der hat „berechtiges Interesse“ an absoluter Rechtssicherheit und demzufolge an einem langen, teuren Text.

Vielleicht schreibt das aber auch keiner, weil er spürt, dass er in das Recht auf Selbstbestimmung des Besuchers eingreift? Schließlich ist nicht klar, ob der Besucher möchte, das er auf anderen Webseiten erkannt wird, nur weil er gerade bei mir im Laden war. Oder ob er es gut findet, das bei Google ein digitaler Zwilling X12522739123 gepflegt wird. Vielleicht hat sie auch gar keine Lust, ihren digitalen Zwilling bei Google aktiv zu pflegen (ja, das geht!).

Aber auch da hat die DSGVO den Ausweg des „opt-out“ vorgeschlagen:

„Wenn Sie das nicht möchten, können Sie gern auf den Besuch bei uns verzichten“

Nur blöd, wenn man dann schon auf der Seite ist….also besser:

„Wenn Sie das nicht möchten, haben Sie wahrscheinlich die allererste Abfrage beim Besuch unserer Webseite entsprechend beantwortet und wären gar nicht bis zu diesem Text gelangt.“

Diese allererste Abfrage wäre ein Popup mit dem oben formulierten ehrlichem Text. Nicht ganz einfach zu bauen und natürlich etwas schockierend für den Besucher. Stattdessen kommen überall diese albernen Cookie-Abfragen, die meist unsinnig und irreführend sind. Oft ist sogar beim Einblenden dieses Hinweises oder beim Lesen der DSE das o.g. Tracking Script längst zum Einsatz gekommen.

Ehrlich wäre es also, oben angedeutete Formulierungen zu verwenden und sich etwas Mühe beim Einbau der „Opt-Out“-Abfrage zu geben.

Mit wem werbetreibe ich’s?

Zudem muss man sich die Frage beantworten, ob der Werbepartner wirklich der Richtige ist. Ist das Profil X12522739123 dort sicher? Wird es wirklich nicht mit eine echten Menschen verknüpft? Werden wirklich keine persönlichenDaten erfasst/gespeichert/verarbeitet? Kann der echte X12522739123 dies Beeinflussen, Löschen, wenigstens einsehen?

„Falls Sie Mitglied im XYZ-Netzwerk sind, wird unser Werbepartner Ihre Besuchsinformationen bei uns mit Ihrem Profil verknüpfen.“

Die DSGVO hat auch hier einen Vorschlag: Ich kann mit dem Bearbeiter der Daten einen Datenverarbeitungs-Vertrag eingehen (sog. AV-Vertrag). Der besagt in Kürze: „Ich habe den Partner geprüft, ihn für gut befunden, er hält sich an die DSGVO, wir teilen uns sogar die Risiken bei Fehlern der Datenverarbeitung, sollte mal etwas passieren.“ Mir fallen spontan einige große Namen ein, wo ich das eher nicht behaupten würde.

Aber sofern keine „persönlichen Daten“ weitergegeben werden, braucht man keinen AV und keine Erwähnung in der DSE. Deshalb wird in den Texten gern und lang auf der Definition dieser Daten rumgeritten. Zur Verwirrung? Nicht nur o.g. Scripte, schon der Abruf der Script-Dateien hinterlässt einen Fussabruck von X12522739123, den die künstliche Intelligenz sehr gut verwerten kann. Ist nun ein Fussabdruck persönlich? Wenn man weiss wem der Schuh gehört, schon 😉 .

Ethik

So, nun wissen wir was falsch läuft, aber wie machen wir es richtig? Wenn wir denken auf die Maschinerie von Google & Co angewiesen zu sein (zugegeben, das sind wir oft), sollten wir dies wenigstens ehrlich und un-verklausuliert in unsere DSE schreiben. Evtl. mit einer Entschuldigung:

„Leider könnte ein Tracking bereits erfolgt sein. Sie können dies bei unserem Parner … auf folgende Weise löschen…“

Zum anderen kann man versuchen, den Besucher wenigstens ein wenig aus der Schusslinie der KI zu nehmen. Wir versuchen das, indem wir, z.B. bei Google die öffentliche Programmierschnittstelle nutzen, um ausgewählte Informationen über den Besucher – also z.B. nicht das das „X12522739123“, sondern die Herkunft des Klicks aus einer Kampagne, die besuchte Seite und den Zeitpunkt zu übermitteln (die „utm’s„).

„Wir verwenden Google Analytics, vermeiden aber mit technischen Mitteln die Weitergabe Ihrer persönlichen Daten.“

Aber das kann man auch weglassen, es werden ja wirklich keine persönlichen Daten (egal welcher Definition) übertragen . Und damit brauchts auch keinen „Opt-Out“ mehr.

Ich denke aus den oben gezeigten Bausteinen kann sich nun jeder einen ehrlichen Absatz bzgl. des Trackings für seine DSE bauen. So haben wir wenigstens versucht, unsere Besucher aufzuklären. Eine übersichtliche und ehrliche DSE kann durchaus einen Besucher zum Kunden machen. Denn mit nur wenig Übung kann man schon beim Überfliegen der DSE erkennen, ob der Laden den Datenschutz wirklich ernstnimmt oder ob da nur irgendein Blabla steht.

— Bob

Nachsatz 1: Ich bin kein Rechtsanwalt, das ist alles hier nur meine fundierte (;-) ) Meinung.

Nachsatz 2: Ich habe hier meist Google als möglichen Werbedienstleister genannt – die können es einfach am Besten. Ich bin auch ein großer Fan von deren Technologien und muss Google sogar einige gute Punkte im Ethik-Bereich zustehen, selbst bei der DSE haben sie sich Mühe gegeben. Aber natürlich kann in diesem Zusammenhang „Google“ mit „Facebook“, „Instagram“, „Twitter“, „Microsoft“, etc. ausgetauscht werden.

Nachsatz 3: Es ging mir hier um das von Web-Programmierern und Werbeagenturen „bewusst“ eingesetzte Tracking – wenn man WebSites genauer untersucht, gibt es bei sehr vielen noch Tracking „aus Versehen“ durch falsch oder zumindest unbedacht eingesetzte Tools diverser Anbieter. I.d.R. wird damit klar die DSGVO verletzt.

Touroptimierung mit dem PCG

Das Navigationsmodul des PC Gärtner dient dazu, die am Tag tatsächlich zu beliefernden Kunden in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen. Zusätzlich ist es eine notwendige Voraussetzung für die Nutzung der Driver App.

Die Reihenfolge kann von der für alle aktiven Adressen einer Tour korrekt gepflegten Sortierung durchaus abweichen. Das ist bedingt durch den Wegfall diesmal nicht zu beliefernder Kunden, weswegen an diesem Tag eine andere Reihenfolge kürzer oder schneller sein kann.
Deshalb kann im Navigationsmodul eine optimale Reihenfolge für die bestehenden Bestellungen ermittelt werden. So können erfahrungsgemäß unnötig gefahrene Kilometer vermieden und/oder eine deutliche Zeitersparnis erreicht werden.

Das Modul muss nach dem Bestellschluss und vor dem Packbeginn (bzw. dem Druck nach Reihenfolge sortierten Auswertungen) zum Einsatz kommen.
Die zu packenden Aufträge werden in die richtige Reihenfolge für die Lieferfahrt sortiert und erscheinen so sortiert sowohl im Packstellenmodul als auch in allen entsprechenden Auswertungen.

Tipp: Wird direkt in das Lieferfahrzeug geladen, sollte an der Packstelle die Packreihenfolge auf „rückwärts Packen“ gesetzt werden.

Mehr dazu gibt es in der Anleitung in der Dokumentationsplattform (nach Login).


Meet the team: Rakel

Hi, mein Name ist Rakel, ich bin 39 Jahre alt und bin seit Ende 2017 Teil des PCG Teams.
Nach meinem Hochschulabschluss im Bereich Tourismus habe ich mehr als zehn Jahre damit verbracht, Europa reisend und arbeitend kennenzulernen und war in Barcelona, Italien, Frankreich, Schottland und Finnland.
Nach meiner Heimkehr in Spanien kam ich in Kontakt mit Landwirten mit ökologisch betriebener Landwirtschaft. In 2016 haben wir dann gemeinsam eine Kooperative gegründet, die eine Ökobox online vertrieben hat. Meine Aufgabe war das Rechnungswesen, die Warenwirtschaft, das Organisieren von Packen und Liefern sowie den Kundenservice und dafür nutzte ich knapp zwei Jahre den PC Gärtner und Ökobox online.

Nachdem ich maßgeblich an der Übersetzung von PC Gärtner und Ökobox online ins Französische und Spanische beigetragen habe, biete ich nun Telefonsupport für Nutzer und Nutzerinnen in diesen beiden Ländern.

Zusammen mit meinen Kindern, meiner Katze und meiner Schildkröte lebe ich in Granada, einer wunderschönen Stadt im Süden Spaniens. In meiner Freizeit jogge und wandere ich gerne, spiele mit meinen Kindern und vor kurzem habe ich sogar das Skateboarden angefangen.